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Forschung

Im März 2011 nahm das Kompetenz-Netzwerk Crossroads Asia dank der Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) seine Arbeit auf. Ziel des Netzwerkes, welches sich aus 6 Forschungseinrichtungen mit regionaler Expertise in Kaschmir, Kasachstan, Kirgistan, Nepal, Nord-Indien, Pakistan, Tajikistan, Turkmenistan, Usbekistan und Xinjiang zusammensetzt, ist ein besseres Verständnis des geographischen Gebiets zwischen Ost-Iran und Weset-China sowie dem Aralsee und Nord-Indien. Gleichzeitig stellt das Netzwerk die Gültigkeit traditioneller Ansätze der Regionalstudien infrage, wie sie noch häufig an deutschen Hochschulen gelehrt werden: die Welt in feste territoriale Bereiche zu unterteilen und die besonderen Eigenschaften zu untersuchen, welche diese charakterisieren. Der Gegenentwurf des Netzwerks sieht vor, Konzepte zu Region zu identifizieren, die entscheidende Dynamiken wie permanente Mobilität von Menschen, Gütern und Ideen über Grenzen hinweg berücksichtigen. Die Forschung innerhalb des Netzwerks hat sich auf den Figurations-Begriff konzentriert, definiert als spezifische kausale und funktionale Verbindungen, welche bestimmte Konstellationen (familiär, religiös oder wirtschaftlich) festlegen, an einem gegebenen Ort ihren Ursprung haben, sich von dort aus über die ganze Welt erstrecken können und ggf. auf ihren Ursprung zurückwirken. Diese Figurationen konstituieren fortwährend ein Feld, welches auf Grundlage von kleinen Veränderungen einzelner Teile verändert oder stabilisiert werden kann. Das Crossroads Asia Netzwerk erforscht Figurationen und deren Dynamiken, indem Methoden verschiedener Disziplinen wie Geografie, Politikwissenschaften, Soziologie, Linguistik und Sozialanthropologie verwendet werden. Erfahren Sie mehr.

Karte 1: Crossroads Asia
Karte 1: Crossroads Asia